An der Ostküste Lesbos ist die Hauptstadt
Mytilene, eine pulsierende Stadt, die der Insel auch ihren Namen gab. Denn die meisten Griechen nennen die Insel
Mytilene. Eine
imposante Burg thront über der Stadt, ein lebhafter
Hafen, die
Universität und das Ministerium der Ägäis machen sie zu einem lebhaften, wirtschaftlichen und kulturellem Zentrum der Insel.
Die Burg (griechisch Kastro): An dieser Stelle lag in der antiken Zeit die Akropolis, denn bereits um 1.100 vor Chr. wurde die Hafenstadt von den Äolern gegründet. In der heutigen Form entstand das Kastell später in verschiedenen historischen Phasen, ab dem 6. Jhd. n. Chr.
Das archäologische Museum zeigt Funde aus der antiken Zeit bis in die osmanischen Jahre. Von besonderer Bedeutung sind hier die Mosaiken einer römischen
Villa der Menander aus dem 3. Jahrhundert nach Chr.
Das antike Theater, mit ca. 15.000 Sitzen, war einst eines der größten Theater Griechenlands. Es ist oberhalb der Stadt in westlicher Richtung gelegen, mit schönem, weitem Blick bis hin zu der Küste Kleinasiens, aus der hellenistischen Epoche. Heute sind nur noch Überreste der Orchestra erhalten geblieben.
Der malerische Ort
Molyvos liegt direkt an der Küste im Norden der Insel. Der Ort gilt als das schönste Städtchen Griechenlands und steht unter Denkmalschutz: Enge kopfsteingepflasterte Gassen, alte Steinhäuser mit Ziegeldächern und bunten Fensterläden, sowie nette Tavernen am Hafen verleihen dem Städtchen einen besonderen Charme.
Paralia Thermis, der Hafen des Binnendorfes
Thermis ist mit seinen Cafés, Restaurants und des schönen Sandstrandes ein Anziehungspunkt vieler Besucher. Bekannt ist der Ort auch für seine
Thermalquellen.
Im Süden der Insel, zu Füßen des Olympos Berges liegt das pittoreske, kleine Städtchen
Plomari, mit ca. 5.000 Einwohnern. Der Ort ist heute bekannt für sein „Ouzo Plomari“ und ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen.
Anreise
Direktflug nach Mytilini (MJT)
Flug von Athen nach Mytilini (MJT).
Fährverbindungen von Piräus nach Lesbos.