Anreise
Eigener PKW und Fähre Italien-Patras, Fahrt von Patras zum Ostpeloponnes ca. 2 bis 6 Stunden.
Flug nach Athen, Fahrt zum Ostpeloponnes ca. 1,5 bis 4 Stunden.
Sehenwerte Orte auf dem Ostpeloponnes
An dieser Stelle haben wir Ihnen Anregungen und Tipps zusammengestellt, was Sie in Ihrem Ferienhausurlaub auf dem Ostpeloponnes alles unternehmen bzw. besichtigen können.
PELOPONNES – die Insel des Pelops
Starke Kontraste prägen das Bild der Halbinsel. Erben einer Hochkultur in voller Blüte – die gigantischen Mauern von Mykene, die Vollkommenheit des Theaters von Epidavros, das antike Stadion von Olympia.
Überreste fremder Herrscher, Franken, Venezianer, Araber und Osmanen haben das Land über viele Jahrhunderte hinein geprägt. In Nafplion die Festung Palamidi aus osmanischer Zeit, im Südosten die Festung von Monemvassia und im Westen die Burg Chlemoutsi bei Kastro aus fränkischer Zeit, im Süden bei Sparti der Mistras - die letzte byzantische Stadt.
Landschaften von seltener Schönheit und Rarität auf diesem Fleck Erde, die vielen Gesichter des Peloponnes: gewaltige Berge im Zentrum, weites, flaches Agrarland im Westen, lieblich, romantisches, mit Zitrusduft durchlüftetes Land im Nordosten- der Ostpeloponnes, bizarres, eigenartiges Mani-Gebiet, sanftes, grünes, hügeliges Messinien im Süden.
Ringsherum das Meer und die Küsten des Lichts.
Sehenswertes auf dem Ostpeloponnes
Ostpeloponnes
Diese klassische Region Griechenlands ist immer wieder eine Reise wert. Die antiken Stätten von Alt-Korinth, Mykene, Epidaurus, Tyrins, Nemea, Argos sind u. A. die lohnenden Ziele Ihrer Ausflüge vom Ferienhaus. Das Gebiet, welches wir als Ostpeloponnes bezeichnen, erstreckt sich im Norden und Nordosten von Loutraki und Korinth, Epidavros und der Insel Poros, weiter über die südliche Küstenspitze von Porto Cheli, den Inseln Hydra und Spetses, bis nach Nafplion, Argos und wird Argolis genannt. Das Gebiet um Monemvassia gehört geografisch zur Lakonia, wir haben es jedoch nach unseren Kriterien dazugeordnet.
Korinth (Korinthos)
Die heutige Stadt wurde erst 1858 gegründet, nachdem ein heftiges Erdbeben die alte Stadt völlig zerstört hatte. Mit ca. 40.000 Einwohnern ist sie die zweigrößte Stadt des Peloponnes, am Isthmus von Korinth gelegen, und Sitz der Präfektur Korinthia. Die Stadt liegt ca. 80 km westlich von Athen, mit der neuen Autobahn (Athen–Tripolis) und der seit 2004 neuen Bahnstrecke ist sie in ca. 1 Std. vom Athener Flughafen aus erreichbar. Die Entwicklung der Stadt ist eng verknüpft mit der strategischen Lage am Isthmos, Schnittpunkt der wichtigsten Verkehrswege Griechenlands. Von entscheidender Bedeutung war der Zugang zu beiden Meeren. Die Stadt lag wie viele andere antike Städte nicht direkt am Meer, sondern etwas landeinwärts zu Füßen des Felsens von Akrokorinth.
Kanal von Korinth – Isthmus
(Isthmos) = Landenge von Korinth, ist der einzige Zugang vom griechischen Festland (Megaris) zum Peloponnes. Schon seit der antiken Zeit einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Griechenlands. Der 1893 erbaute Kanal ist atemberaubend sehenswert. Der Kanal hat an der Wasseroberfläche eine Breite von 24 m, seine Länge beträgt 5,6 km, die Wände sind 76 m hoch, die Brücken über dem Kanal liegen etwa 45 m über dem Wasserspiegel.
Loutraki
Vor dem Kanal von Korinth geht rechts eine Strasse zum 6 km entferntem Loutraki ab. Eine gepflegte, moderne Stadt, die überwiegend für ihre Badekuren und das Mineralwasser bekannt ist. Die Stadt hat eine sehr schöne, gepflegte Uferpromenade und einen langen, schönen Strand.
Heraion von Perachora
Über Loutraki nimmt man die Strasse nach Perachora und fährt durch ein reizvolles Tal zum
Vouliagmeni See oder auch
Ireon See genannt. Folgt man der Strasse bis ans Ende, so erreicht man ein Kap, das sich in den Golf von Korinth verschiebt. Dort an der Stelle des Leuchtturms war einst die Stelle des
„Hera-Heiligtums“. Das Heraion aus dem 9. Jh. v. Chr. gehörte zum Einflussbereich von Korinth, wegen der strategischen Bedeutung für dessen Hafen. Der Besucher wird heute Überreste eines Heiligtums vortreffen, eindrucksvoll ist eine Reihe von Steinpfeilern sowie die Fundamente eines geometrischen Tempels aus dem 8 Jh. v. Chr., einst der Hera Tempel.
Alt- Korinth
Ca. 7 km südwestlich von der heutigen Lage der Stadt Korinth entfernt liegt
Alt-Korinth mit dem Ruinenfeld der antiken Stadt zu Füßen des mächtigen Felsens –
Akrokorinth. Der
Apollo Tempel mit seinen sieben dorischen Säulen, die
Agora sowie das
Museum und andere Ausgrabungsstätten bieten einen guten Einstieg in die griechische Kulturwelt. Zwei bis drei Stunden sollten Sie für diese Besichtigung einrechnen.
Alt-Korinth verdankte ihre Bedeutung in der Antike der strategischen Lage. Mit ihren beiden Häfen
Lechaion im Westen, am Korinthischen Golf und
Kechriä am Saronischen Golf, wurde die Stadt zum wichtigsten Umschlagplatz für den Handel zwischen West und Ost. Den größten Reichtum erlangte die Stadt durch den Handel mit den korinthischen Töpferwaren.
Akrokorinth (Akrokorinthos)
Ca. 575 m hoch ist der Fels den man von Alt-Korinth auch zu Fuß in 1 ½ Std. besteigen kann. Von der antiken Zitadelle gibt es heute wenige Reste erhalten. Festungswerke aus byzantinischer, fränkischer, venezianischer und osmanischer Zeit sowie der eindrucksvolle Blick über das ganze Tal und die Bucht entschädigen den Besucher.
Isthmia
In der antiken Zeit neben Delphi und Olympia die bedeutendste
Stätte der Panhellenischen Wettspiele.
Epidaurus
In einem kleinen Tal nahe des antiken Hafens Epidavros wurde im Altertum das
Heiligtum des Asklepios errichtet. Schon während des 4. Jh. war es ein bekannter Wallfahrtsort mit zahlreichen Bauwerken. Alle vier Jahre fanden hier Feiern, Theateraufführungen und Wettkämpfe statt –
„die Asklepia“. Aus dieser Zeit stammt auch das antike Theater, das noch heute für Theateraufführungen und Konzerte genutzt wird und in seiner phantastischen Akustik unerreicht bleibt. Es ist das bekannteste und am besten erhaltene Theater der griechischen Welt und fasst ca. 15.000 Zuschauer. Die Festspiele finden im Sommer statt, in der Regel von Mitte Juni bis Ende August. Auf dem Programm stehen Tragödien und Komödien. Karten und Programme sind erhältlich in Nafplion im Büro am Hafen. Einige Stunden vor Beginn der Aufführungen gibt es Karten auch an der Kasse von Epidaurus. Unter www.greekfestival.gr können Sie sich das Programm anschauen und auch Karten kaufen.
Weitere Gebäude und Stätten von Epidaurus sind:
Die Badeanlage, das Gymnasion, Palästra und Stoa des Kotys, die Tempel der Themis und Artemis, das alte Abaton und der Tempel des Asklepios und vieles mehr. Für die Besichtigung von Epidaurus sollten Sie einen ganzen Vor- oder Nachmittag einrechnen.
Insel Poros
Ca. zwei Schiffsstunden von Piräus entfernt liegt die Insel Poros unmittelbar an der nordöstlichen Küste des Peloponnes. Mit Kiefernwäldern und schönen Sandstränden auf ca. 45 km Küstenlänge, war die Insel ursprünglich mit dem Festland an der Stelle der heutigen Stadt Poros verbunden. In der antiken Zeit senkte sich das Land an der Stelle der Stadt und die flache Landenge, die die Halbinsel (heutiges Gebiet der Insel Poros) mit dem Festland Peloponnes verband, wurde überflutet. So entstand der ca. 250 m breite Kanal, der nur 4 m tief ist und trotzdem von den Küstenschiffen durchfahren wird. Die heutige Stadt Poros zieht sich malerisch an einem Hang empor und liegt an einer völlig geschlossenen bienenseeähnlichen Meeresbucht.
Kloster Agnoudos
An der Küstenstrasse, die vom Kanal von Korinth nach Epidaurus und Nafplion führt, findet der Besucher ca. 30 km vor Epidaurus direkt oberhalb der Strasse das Kloster Agnoudos – ein Nonnenkloster. Sehenswert sind die sehr gut erhaltenen Fresken aus dem 15. und 16. Jh., die alle Wände der Kirche verzieren.
Nemea
Ein lohnenswerter Abstecher von der Hauptstrasse Korinth-Argos führt nach Nemea. Das Tal von Nemea ist heute wegen des Weinanbaues bekannt. Landschaftlich ein reizvolles Bild bilden die Säulen des Zeus –Tempels aus dem 4. Jh. v. Chr. mit dem abgeplatteten Berg Fokas im Hintergrund. Nemea war der vierte Ort in der antiken Zeit an dem Panhellenische Wettkämpfe stattfanden. Die Nemeischen Spiele wurden seit dem 6. Jh. v. Chr. alle 2 Jahre veranstaltet und waren von der Bedeutung hinter den anderen Spielen von Olympia, Delphi und Isthmia zurück. Nemea war keine eigene Stadt, die Leitung der Spiele lag zunächst bei Kleonai und später bei Argos. Die Gründung der Spiele von Nemea geht ähnlich wie bei den Isthmia Spielen auf einen Totenkult zurück. Der Besucher kann heute neben den Ruinen des Zeus Tempels auch das in den letzten Jahrzehnten ausgegrabene Stadion sehen.
Tyrins
Die Burg von Tyrins mit ihrem Palast gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region Argolis und des Peloponnes. Tyrins liegt ca. 5 km vor Nafplion direkt an der Strasse neben einem landwirtschaftlichen Gefängnis. Tyrins ist kleiner als Mykene und deshalb überschaubarer für viele Laien. Eine erste Siedlung existierte schon 3. Jahrtausend v. Chr. und wurde um 1400 v. Chr. durch einen ersten
Palast erweitert. Die ersten Ausgrabungen erfolgten durch die deutschen Archäologen Schliemann und Dörpferd im Jahre 1884. Das
Burgareal von ca. 20.000 qm wird von einer ca. 700 m langen Mauer umschlossen. Einzelne Felsblöcke sind ca. 4 m lang, die durchschnittliche Dicke der Mauer beträgt 8 m. Durch einen schmalen Gang kommt der heutige Besucher zum
Eingangstor, das dem
„Löwentor“ von Mykene ähnlich ist.
Mykene
Die bronzenzeitliche Burg und Stadt Mykene mit den gewaltigen Grabanlagen in ihrer Umgebung, ist eine der wichtigsten Ausgrabungsstätten Griechenlands. Nach ihr wurde die
„mykenische“ Hochkultur (16.-11. Jh. v.Chr.) benannt. Mykene liegt ca. 40 km südlich von Korinth und 9 km nördlich von Argos entfernt. Die Sagen des heroischen Zeitalters der Griechen haben im Kernland der Argolis, hier in der mykenischen Landschaft ihren Ursprung. Der
Palast von Mykene ist auf einem niedrigen Hügel gebaut, um ihn herum hatte man Siedlungen sowie Gräber angelegt. Sehr gut erhalten sind das
„Löwentor“ 1250 v. Chr. gebaut, das den Hauptzugang zur
Akropolis bildet und die ebenso eindrucksvollen
Kyklopischen Mauern. Die Funde aus der Akropolis sind im
Nationalmuseum in Athen zu besichtigen. Von Bedeutung und sehenswert sind das
„Grab der Klytemnistra“ und die
Gräber A und B unbekannter Widmung, deren Funde sich heute im Nationalmuseum in Athen befinden. Das
„Schatzhaus des Atreus“ ist das größte und berühmteste Grab von Mykene und wird auch
„Grab des Agamemnon“ genannt. Mykene wurde erst im 18. und 19. Jh., hauptsächlich vom deutschen Archäologen Heinrich Schliemann ausgegraben.
Argos
Argos ist mit ca. 25000 Einwohnern die größte Stadt und Verkehrsmittelpunkt der Provinz Argolis. Die Stadt liegt ca. 48 km südlich von Korinth und 12 km von Nafplion entfernt.
Argos war schon in prähistorischer Zeit bewohnt. Aus der antiken Zeit erhalten und sehenswert sind die Ausgrabungen rund um das
Theater – das Odeon und die Agora, das Museum und schließlich die
Festung auf dem Burgberg
Larissa.
Nafplion
Nafplion liegt an der Ostküste des Argolischen Golfes und war im Alterturm der Seehafen von Argos. 1828 wurde Nafplion die erste Hauptstadt des neu gegründeten Staates und Sitz der Regierung unter dem Gouverneur Ioannis Kapodistrias. Einige Jahre später, 1832 wird Prinz Otto von Bayern zum König von Griechenland gewählt und regiert hier bis Dezember 1834, als die Hauptstadt nach Athen verlegt wird. Heute ist Nafplion die Hauptstadt der Provinz Argolis und hat ca. 16.000 Einwohner. Es ist eine reizvolle Stadt mit einem historischem Altstadtkern, geprägt von schönen Bauten des 19. Jh. Es gibt drei Festungen in und um die Stadt
Bourtzi, die kleine Festung, ist das schönste Stück der Stadt und liegt in der Mitte des Hafens,
Palamidi, die ca. 200 m hoch über der Stadt ragt, eine Festung aus venezianischer Zeit und
Akronavplia, das niedrige Kalkplateau, das sich in den Golf hinein schiebt, trägt seit alten Zeiten Befestigungen. Sehenswert außerdem sind, die türkische
Moschee, das
alte Parlament, das Museum, die Aghios Georgios Kirche - Kathedrale von Nafplion und die
Kadettenschule aus dem Jahre 1829.
Monemvassia
Weit im Südosten des Peloponnes, an der ägäischen Küste der Parnon-Halbinsel auf einem Felsklotz im Meer liegt die byzantinisch-fränkische und venezianische Stadt Monemvassia, früher unter fremden Herrschern Malvasia genannt. Die ehemalige Festung und Stadt erhebt sich auf einem Inselberg, der ca. 2 km lang und 300 m hoch ist. Die Insel ist heute durch einen Damm mit dem Festland und dem modernen Ortsteil Gefira, oder auch Nea Monemvassia genannt, verbunden. Bedeutendstes Baudenkmal in der Oberstadt von Monemvassia ist die
Kirche Aghia Sofia, die sich am Rande des nördlichen Steilabfalls erhebt. Die Kirche wurde im 11 oder 12 Jh. erbaut und zu ihr gehörte auch ein Kloster.
Individueller Urlaub Griechenland heißt ein
Ferienhaus ganz für uns – es ist die Freiheit zu tun und zu lassen, was, wann und wo man möchte. Ins
Ferienhaus nach Griechenland auf dem Peloponnes reisen bedeutet, sich frei und ungebunden erholen!
Ferienhausurlaub Griechenland mit der Familie verbringen heißt
individueller Urlaub, ganz nach eigenem Geschmack. Ob sie Ihren
Urlaub in einem
Ferienhaus auf dem Ostpeloponnes, in der Region um
Argolis oder ein
Ferienwohnung im Süden des Peloponnes, der Mani-Region verbringen, Sie haben neben
Strandurlaub viele Besichtungsmöglichkeiten in der Nähe Ihres
Peloponnes Ferienhauses.